Herzlich Willkommen auf der Seite der Marburger Produktionsschule.

Die MPS ist ein Kooperationsprojekt von Arbeit und Bildung e.V. und der Adolf-Reichwein-Schule Marburg.

Die Marburger Produktionsschule wird mitgetragen von:

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und aus Mitteln der Landes Hessen gefördert

Über die MPS

Grundlage der Idee der "Marburger Produktionsschule" ist die Tatsache, dass zunehmend mehr lernschwache Jugendliche mit schlechtem Hauptschulabschluss bzw. ohne Schulabschluss in berufsvorbereitende Lehrgänge bzw. BVJ-Klassen kommen, dass aber die dort gegebenen pädagogischen Handlungsräume und Möglichkeiten oft nicht ausreichen, die Jugendlichen leistungsgerecht zu fördern.

Aus der seit Anfang 2000 bestehenden Zusammenarbeit zwischen Lehrern der Adolf-Reichwein-Schule und pädagogischen Mitarbeiterinnen von Arbeit und Bildung e.V., erwuchs das Projekt "Marburger Produktionsschule". Als Vorbild dienten die dänischen Produktionsschulen, deren Modell an die Marburger Situation angepasst wurde. Hilfreich waren auch die bisherigen Erfahrungen anderer Produktionsschulen in Hessen (Dillenburg, Gießen).

In der Marburger Produktionsschule gehen wir neue Wege in der Vorbereitung und Qualifizierung von Jugendlichen im Übergang Schule / Beruf / Ausbildung. Noch nicht ausbildungsreife Jugendliche sollen in der "Marburger Produktionsschule" unter den Bedingungen des realen Arbeitstages Fertigkeiten und Kenntnisse, Arbeitstugenden und Leistungsbereitschaft, Sozialverhalten und Verantwortungsbewusstsein lernen, um so den Anforderungen des Ausbildungs- und Beschäftigungssystems näher zu kommen. Ziel ist es, Produkte herzustellen, die andere benötigen und wertschätzen. Hieraus wächst die Motivation der Jugendlichen, sich mit den Inhalten auseinander zu setzen, sich zu qualifizieren und damit wieder neu zu lernen.

Das Projekt richtet sich an 16 - 25 jährige Jugendliche mit besonderen Schwierigkeiten, den Übergang von der Schule in die Berufsausbildung/Arbeit ohne Hilfen zu schaffen. Dies sind Jugendliche

  • ohne Hauptschulabschluss
  • mit Leistungsschwächen
  • mit Lernbeeinträchtigungen
  • mit Verhaltensauffälligkeiten
  • mit Sprachproblemen.

Unsere Angebote

Berufsorientierung

Wir unterstützen sie in aufenthaltsrechtlichen Fragen. Unsere geschulten Berater und Beraterinnen bündeln fachliches Know-How und jahrelange Erfahrung im Flüchtlingssektor.

Die guten Vermittlungszahlen bestätigen den Erfolg: Seit 2012 konnten 50% der Flüchtlinge durch Beratungen in Sprachkurse vermittelt werden, und 25 % in Arbeit.

In Zusammenarbeit mit dem KreisJobCenter Marburg – Biedenkopf und der Agentur für Arbeit Marburg bietet Arbeit und Bildung e.V. einen Berufsorientierungslehrgang an. Die Ziele der Maßnahme sind soziale Stabilisierung, Entwicklung einer beruflichen Perspektive, die Aufnahme einer Berufsausbildung oder die Aufnahme einer Arbeit. Dies ist ein Angebot für Jugendliche und junge Erwachsene, die ohne Lehrstelle sind, Interesse an handwerklicher Arbeit haben, ihre Ausbildung abgebrochen haben, arbeitslos sind, einen Hauptschulabschluss oder keinen Schulabschluss haben

BVJ/EIBE

EIBE ist:

  • ein Programm zur Eingliederung in die Berufs- und Arbeitswelt.
  • ein vom Europäischen Sozialfond gefördertes Programm des Hessischen Kultusministeriums, welches Jugendlichen den Einstieg in die Berufs- und Arbeitswelt erleichtern soll.
  • eine bis zum Jahr 2006 befristete Maßnahme und ersetzt keine Schulform, sondern stellt eine Ergänzung dar.
  • eine Kooperation von Schulen und freien Trägern.

Produkte

Alle Produkte, die in der Marburger Produktionsschule hergestellt werden, führen die Bereiche Arbeit und Lernen zusammen.

Die Lerninhalte der Produktanfertigung und die Produkte variieren je nach realen Aufträgen, Ideenreichtum, vorhandenen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schüler, wobei grundlegende Inhalte der Metall-, Holz- sowie Farbtechnikgestaltung stets zu Beginn der Arbeit einer jeden Lerngruppe vermittelt werden.

Hier einige Produkte, die wir als Basisangebot führen: